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Mädchen-freier Unterricht könnte Buben helfen

MÄDCHENSCHULE GYMI

2013-05-07
Mädchen sind in Schweizer Gymnasien deutlich übervertreten. Nun liebäugeln Bildungsexperten damit, Buben und Mädchen fächerweise getrennt zu unterrichten.

Mädchen-freier Unterricht könnte Buben helfen

MÄDCHENSCHULE GYMI

Mädchen-freier Unterricht könnte Buben helfen
Gymnasien sind heute überwiegend Mädchenschulen. Das zeigen die neusten Zahlen aus den Kantonen. In Zürich beträgt der Mädchen-Anteil an Gymis laut dem «Tages-Anzeiger» über 55 Prozent. In St. Gallen waren von den 914 Schüler, die dieses Jahr den Sprung ans Gymi geschafft haben, 59 Prozent Mädchen und in Bern - wo der grösste Teil der Jungendlichen mit Empfehlung und nicht mit einer Prüfung ins Gymi kommt - liegt die Quote seit mehreren Jahren bei 60 zu 40 Prozent.

Auch in Liestal (BL), wo Lehrerverbands-Präsident Beat W. Zemp unterrichtet, ist das Ungleichgewicht der Geschlechter spürbar. «In unserem Schulhaus musste ein Teil der Bubentoilletten zu Mädchentoilletten umfunktioniert werden.» Ein Grund für die Entwicklung sieht Zemp in der Ausrichtung der Gymnasien: «Weil die Sprachen heute stärker gewichtet werden, ist das Gymi für junge Frauen attraktiver». Dafür würden sich junge Männer häufiger für die Berufsbildung entscheiden.
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Quelle: Diferenciada
Mädchen sind in Schweizer Gymnasien deutlich übervertreten. Nun liebäugeln Bildungsexperten damit, Buben und Mädchen fächerweise getrennt zu unterrichten.

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